Das Geheimnis über ADHS (Aufmerksamkeit-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom)

Es leiden immer mehr Kinder an ADHS und werden mit Hilfe von Medikamenten behandelt, die äußerst fraglich sind. Ich habe es oft erlebt, dass Kinder nach Medikamentengabe eine totale Wesensveränderung machten, die mich aufs tiefste schockiert hat. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass bei mehr als 20% der Kinder eine falsche Diagnose vorliegt1. Kinder erhalten demnach ein Stigma und es werden Medikamente verabreicht, die völlig unnötig sind.

Kann es nicht einfach sein, dass es temperamentvollere und leidenschaftliche Kinder gibt und welche die eben ein entspanntes Gemüt haben?!

Für Eltern ergeben sich hier viele verschiedene Gewissenskonflikte. Einerseits möchten Sie Ihre Kinder in Ihrer eigenen Natur heranwachsen lassen und andererseits möchten Sie diese vor der sozialen Ausgrenzung schützen. Durch den Druck der sowohl aus schulischer und gesellschaftlicher Sicht erfolgt, weil das Kind nicht „funktioniert“, fühlen sich die Eltern gezwungen zu handeln. Eltern dürfen sich dann für „Cholera oder Pest“ entscheiden. Entweder das Kind darf seine Natur leben und wird sozial ausgegrenzt oder man verabreicht Medikamente, dessen Nebenwirkungen zahlreich sind. Dazu kommen noch diese streßbesetzten Testungen, die dem Kind dann sagen, dass es nicht genug und richtig ist. Eltern wissen oft nicht, dass es alternative Möglichkeiten gibt, um Ihrem Kind humaner zu helfen.

Wie äußert sich ADHS?

ADHS zeigt sich vor allem durch Unausgeglichenheit und Unruhe. Vor allem im Kindesalter tretet ADHS auf und zeichnet sich durch motorischer Unruhe, einer erhöhten Erregbarkeit, Konzentrationsprobleme und Ungeduld aus.

Diese Anzeichen werden individuell unterschiedlich bewertet und somit ist die „Diagnose“ suspekt. Wenn diese Anzeichen so subjektiv bewertet werden, muss man sich dann nicht Fragen, ob es diese „Erkrankung wirklich gibt. Das bedeutet, wenn ich eine sehr geduldige Lehrerin bin, die souverän damit umgeht, wenn ein Kind etwas unruhiger ist, dann bewerte ich es als „normal“.

Wie kann ich meinem Kind Helfen ohne Medikamente?

Liebe

  • gesundes soziales Umfeld mit Menschen, die an Ihr Kind glauben und es lieben so wie es ist
  • stellen Sie sicher, dass Sie sich Ihrem Kind ausreichend zuwenden und schenken Sie ausgiebig Aufmerksamkeit und Liebe
  • investieren Sie Zeit in Begegnungen mit Ihrem Kind
  • seien Sie interessiert an dem was Ihrem Kind wichtig ist
  • sehen Sie Ihr Kind mit all seinen Gaben, Fähigkeiten und Talenten und fördern Sie diese
  • Ernähren Sie sich und Ihr Kind mit bedacht

Erklärung

Menschen sind soziale Wesen und benötigen den gesunden Austausch mit anderen. Jeder Mensch braucht das Gefühl dazu zugehören und ein Teil von einem sozialen Netzwerk zu sei. Meiden Sie Bedenkenträger, die Ihr Kind nicht so annehmen wie es ist, denn diese schwächen sowohl Sie als auch Ihr Kind. Menschen, mit denen Sie das Leben bzw. Lebensinhalte teilen sollten eine Heimat sein, vor denen Sie, Sie selbst sein dürfen. Liebe ist ein essentielles Bedürfnis, dass durch nichts ersetzt werden kann.

In der heutigen Zeit ist alles sehr schnelllebig geworden und zumeist sind beide Elternteile berufstätig und somit fehlt oft die Zeit sich seinem Kind ausgiebig zuzuwenden. Kinder zeigen dann oft in ihrem Verhalten, dass sie im Mangel sind und werden verhaltensauffällig, um die benötigte Aufmerksamkeit zu erhalten. Wichtig ist hier zu begreifen, dass Kinder nichts aus Bösartigkeit oder um Sie zu ärgern tun. Sie haben nur Bedürfnisse, die gestillt werden müssen, um gesund heranzuwachsen zu können. Zur Not erzwingen Sie unbewusst die benötigte Aufmerksamkeit durch aggressives Verhalten.

Ich kann es gut nachvollziehen, dass man seine Karriere nicht aufgeben möchte oder „genug“ verdienen möchte, jedoch ist es wichtig, dass einer von beiden Elternteile sich ausreichend Zeit nimmt. Kinder brauchen feste und beständige Bezugspersonen. Dies ist im Kindergarten oder in der Betreuung nicht gegeben, da der Personalschlüssel dieses im benötigten Rahmen nicht hergibt. Kinder auf die Welt zu setzen, ist eine Entscheidung und ich bin der Meinung, dass diese dann prioritär haben muss. Denn Kinder sind Teil der Gesellschaft, es ist eine mächtige Verantwortung und die wichtigste Arbeit. Das Ziel sollte sein, dass Kinder gesund und glücklich heranreifen. Sie brauchen Bezugspersonen, die selbstbewusst, stark, frei und selbstbestimmt sind. Die Überzeugung, dass man den Kindern möglichst viel materialistisches bieten sollte ist bedenklich. Diese Dinge füllen nur zeitweilig eine Lücke und dann werden diese Dinge unbedeutend. Wenn man weniger arbeitet, kann es natürlich sein, dass sich diese materiellen Güter nicht leisten kann, aber Sie haben Zeit um Ihr Kind emotional zu nähren und damit nachhaltig zu stärken. Sie lernen Ihr Kind wirklich kennen und dürfen alle Entwicklungsphasen miterleben. Kinder brauchen Eltern, die die Geduld und Güte aufbringen können, um die verschiedenen Lebensphasen gesund zu durchleben und erleben. Kinder die nach einem „blöden“ Schultag angemessen aufgefangen und gehalten werden sind emotional stabil.

Sehen Sie Ihr Kind mit all seinen Gaben, begleiten und unterstützen Sie diese, damit sich Talente entfalten können. Wenn Menschen Ihre Talente leben, tun Sie dieses mit Leichtigkeit, beharrlich und es kostet Sie keine Anstrengung. Somit leben Sie Ihre Passion und sind automatisch gut in dem was Sie tun und werden immer besser. So schafft man ausgeglichene Menschen, die Ihr volles Potential ausschöpfen dürfen.

Meist sind es unsere eigenen Ängste, die uns dazu treiben immer mehr zu arbeiten, äußeren Wertvorstellungen und oberflächlichen Ansprüchen zu entsprechen. Kinder wünschen sich auch materielle Güter, aber das was Sie wirklich brauchen, sind tiefe, innige, vertrauensvolle, verlässliche, beständige und aufrichtige Bezugspersonen.

Ernährung

  • täglich Gemüse und Obst essen
  • die Versorgung mit ausreichend Omega 3 Fettsäuren ist unbedingt zu gewährleisten
  • ernähren Sie sich naturbelassen und meiden Sie Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, sogenannte „natürliche Aromen“, Zucker, verarbeitete Lebensmittel wie z.B. Wurst, künstliche Süßungsmittel, Limonaden usw.
  • vollwertige Ernährung, meiden Sie einfache Kohlenhydrate aus z.B. Weißmehl
  • trinken Sie ausreichend Wasser und nutzen Sie nur Wasser als Durstlöscher
  • stellen Sie sicher, dass die Darmflora ausgewogen ist

Erklärung

Menschen benötigen ausreichend Mikronährstoffe, damit ihr System ausreichend Nahrung erhält, um uneingeschränkt funktionieren zu können. Hat das Gehirn ausreichend Fruchtzucker aus Obst und Gemüse erhalten, kann es auch konzentriert arbeiten. Darüber hinaus ist die Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren von großer Bedeutung, denn diese bilden den sogenannten „Schutzmantel“ für unsere Zellen. Da wir eine Ansammlung von Zellen sind, wird deutlich wie wichtig dieser Schutz ist. Eine klinische Studie hat gezeigt, dass Kinder mit Aufmerksamkeitsschwäche nach 3 bis 6 Monaten Omega 3 Fettsäuregabe vergleichbare Ergebnisse erzielt haben, wie bei einer Medikation. 2

Das bedeutet, durch eine optimale Versorgung mit allen essentiellen Fettsäuren und Nährstoffen, kann der Mensch gesund funktionieren. Weißmehl und andere einfache Kohlenhydrate nähren unser System nicht. Sie füllen den Magen, ohne unser System zu nähren. Es sind also leere Kalorien. Verarbeitete Lebensmittel wie z.B. Wurst, belasten das System. Wurst und Weizen bilden bei der Verarbeitung Adrenalin und Adrenalin macht unruhig und stört somit die Konzentration. Zucker macht ebenfalls unruhig und sollte nur in sehr geringen Mengen verzehrt werden. Die WHO empfehlt nicht mehr als 4 Teelöffel Zucker am Tag zu konsumieren. Wasser ist das Lebenselixier überhaupt. Für alle Stoffwechselprozesse/ Entgiftungsprozesse ist Wasser nötig und sollte deshalb ausreichend getrunken werden.

Bewegung

  • ausreichend Bewegung bzw. Spielen im Freien, mit anderen Kindern ist unverzichtbar
  • Kinder müssen Ihren Bewegungsdrang ausleben können

Erklärung

Kinder brauchen Bewegung um ausgeglichen zu sein. Durch Bewegung werden Stresshormone die sich evtl. aufgebaut haben abgebaut. All die Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper verlangen nach Bewegung. Bewegung fördert unseren Muskelaufbau, den Knochenstoffwechsel, unsere Gehirntätigkeit usw. Lernen ist effizienter durch Bewegung. Alle Lernvorgänge werden durch das aktive Tun begreifbar gemacht. Das Wort beschreibt es bereits, denn in diesem Wort steckt das Wort „greifen“. Vor allem die Bewegung an der Luft ist besonders wichtig, so erhalten wir ausreichend Sauerstoff und tanken Energie. Die Bewegung ist im Freien ein fundamentales Bedürfnis, dass uns auf verschiedenen Ebenen nährt. Es verbindet uns mit der Natur und dieses schenkt Zufriedenheit. Der Mensch benötigt den Einklang mit der Natur. Dieses erdet uns und gibt uns ein positives Gefühl zu uns selbst. Durch die Sonne erhalten wir Vitamin D3, dass ebenfalls wichtig ist für ein gesundes da sein. Wir machen die verschiedensten Sinneserfahrungen und erweitern unseren Horizont. Wir begegnen anderen Menschen, Tiere, Pflanzen, verschiedene Wetterverhältnisse usw., die Unterschiedliches von uns abverlangen. All dies bildet uns und macht uns reicher an Erfahrung. Die Sinne werden geschärft und erhalten mit jeder Erfahrung eine höhere Sensibilität.

Wir sind das Ergebnis der Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen durften. Wir dürfen uns dieser nicht selber berauben, weil wir inaktiv sind und uns nur durch z.B. Medien berieseln lassen. Dadurch kann leider nur geringfügig geistige und körperliche Entwicklung stattfinden. Unser Gehirn verlangt von Anbeginn unserer Existenz schon nach geistiger Nahrung und nimmt alle Erfahrungen wie ein Schwamm auf. Voller Neugier gehen Kinder ungehemmt und tolerant auf die Welt zu und profitieren auf verschiedenen Ebenen. Mit jeder Erfahrung mehren sich die synaptischen Verbindungen in unserem Gehirn und verlangen nach mehr. Es liegt in der Natur des Menschen immer mehr zu wollen und dieses bringt den Fortschritt. Wenn dies nicht so wäre, wären wir höchst wahrscheinlich noch heute Höhlenmenschen. Also lautet die Devise: „Mut haben zum MEHR WOLLEN“! Alles andere bedeutet Stillstand und bringt Resignation mit sich. Dies ist nicht die Natur des Menschen, wenn das Leben gesund sein soll.

Ruhephasen/Schlaf

  • Ruhe ohne sich mit irgendwelchen Medien zu berieseln ist wichtig
  • Schaffen Sie eine gute Schlafatmosphäre und Zeit zum ausschlafen

Erklärung

Es ist förderlich sich einen Ausgleich zu schaffen, indem man sich ausreichend bewegt und sich Ruhephasen gönnt. So werde Lerninhalte verarbeitet und verinnerlicht. Darüber hinaus trägt dies dazu bei, sich zu regenerieren. Der Ausgleich zur Arbeit, sorgt auch dafür, dass Körper und Geist im harmonischem Gleichgewicht bleibt. Guter Schlaf gewährleistet, dass sich der Körper erholt und regeneriert.

Medienkonsum

  • Medienkonsum unbedingt altersgerecht, damit das Gehirn nicht unnötig belastet wird, mit Inhalten, die das Kind nicht verarbeiten kann
  • Medienaufklärung ist zu empfehlen, damit das Kind versteht, warum und wie Medien funktionieren
  • meiden Sie jeden Konsum, der Ihr Kind aufwühlt, unruhig macht, Ängste schürt

Erklärung

Die Meisten von uns konsumieren täglich Medien und oft passiert dies auch unbewusst, weil es in unserem Alltag so selbstverständlich geworden ist. Radio, Fernsehen und Smartphone laufen nebenbei. Diese berieseln uns ständig und beeinflussen uns unbewusst. Alles was konsumiert wird, hat auch einen Einfluss auf unsere Psyche und damit auf unser Leben. Viele leben in dem irrtümlichen Glauben, dass Sie beim Fernsehen oder beim Spielen mit dem Smartphone abschalten können. Jedoch kommt der Mensch besser zur Ruhe, wenn man sich bewusst mit sich beschäftigt. Geben Sie sich die Gelegenheit das Erlebte zu verarbeiten und reflektieren Sie sich und Ihr Verhalten. Für Kinder ist es besonders wichtig, dass der Medienkonsum altersgerecht und nur in geringem Maß konsumiert wird. Kinder benötigen für Ihre persönliche Entfaltung viel Zeit, in der sie sich selbst beschäftigen und sich dabei selbst kennenlernen. Das bedeutet, sie lernen ihre Stärken und ihre Schwächen kennen. Sie entdecken ihre Optionen und entfalten diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ebenso wachsen Sie an ihren Herausforderungen. Der übermäßige Medienkonsum lenkt vom Wesentlichen ab. Die Kinder werden auf vielfältige Weise über die Medien gelenkt und beeinflusst. Das Kaufverhalten, das soziale Verhalten, die Gefühlswelt, die Motorik und der kognitive Wachstum, wird durch übermäßigen Medienkonsum beeinflusst. Nun kommt die Frage auf, wie kann der Medienkonsum das alles hemmen?

Über die Werbung wird psychologisch, strategisch propagiert, was zu essen, zu trinken, zu spielen, zu tragen ist, wenn man „Cool und angesagt“ sein möchte. Es wird sehr viel Geld in Werbung investiert, weil sich das für die Unternehmen enorm lohnt. Oft werden Dinge gekauft, die völlig überflüssig sind. Kleider, die nicht getragen werden, Haushaltswaren, die nicht benutzt werden, Spiele, die nur in der Ecke liegen, Pflegeprodukte, die einmalig genutzt werden und danach in der Tonne landen, Lebensmittel, die laut Werbung als gesund deklariert werden und beim genauerem Hinsehen, kaum Nährwert für uns haben. Fragen Sie sich vor dem Kauf immer, „brauche ich das wirklich oder wird mein Einkauf unbewusst gelenkt?“ Um das an einem Beispiel zu verdeutlichen, möchte ich eine Kaffeewerbung beschreiben.

Ein Kind hat eine schlechte Schulnote, die das Kind seinen Eltern mitteilt bei einer Tasse Kaffee. Der Vater nimmt einen Schluck Kaffee und nimmt die schlechte Schulnote mit Gelassenheit auf und genießt weiter seinen Kaffee. Somit wird ein positiver Bezug zu dieser Kaffeemarke suggeriert und die zukünftigen Kaffeekonsumenten herangezüchtet. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie gerade diese eine bestimmte Kaffeesorte trinken? Ist der Geschmack allein ausschlaggebend?

Brutale bzw. emotionale Filme die aufwühlend sind, haben eine negative Wirkung auf die Strukturen im Gehirn des Kindes. Traumata und Ängste können ausgelöst werden, weil das Gehirn der Kinder nicht ausgereift ist, um das Gesehene zu verarbeiten. Ängste und Traumata wirken hemmend und beeinflussen somit das Lernverhalten der Kinder. Darüber hinaus löst das Gesehene Stresshormone aus, die allerdings nicht durch Bewegung abgearbeitet werden, da man vor dem Fernseher sitzt. Wenn Stresshormone produziert werden, ist der Körper im Normalfall auf der Flucht. So hat es die Natur vorgesehen, um uns das Überleben zu sichern. In einem anschaulichen Beispiel erklärt, heißt das: Es wird ein Säbelzahntiger visualisiert, dann werden Stresshormone produziert die dazu verleiten, dass sich die Pupillen weiten, die Lungen mehr Sauerstoff aufnehmen können, der Puls steigt, die Verdauung und der Speichelfluss eingestellt werden. Damit die lebensrettende Flucht gelingen kann. Nun kann man sich vorstellen, dass es kontraproduktiv ist, emotional, aufwühlendes zu gucken und sich nicht zu bewegen. Unruhe und Unausgeglichenheit ist das Ergebnis. Deshalb ist es unmöglich von Kinder zu verlangen, konzentriert dem Unterricht zu folgen, wenn sie am Vorabend einen Film gesehen haben, der sie aufgewühlt hat und dessen Inhalte noch verarbeitet werden müssen.

„Langeweile“ ist für die Entwicklung wichtig. In diesen Phasen geht man in sich, lernt sich verstehen, entwickeln Ideen, entfaltet die Kreativität und es ist gut für die Persönlichkeitsentwicklung. Es hat sich leider so entwickelt, dass viele glauben Langeweile sei unzumutbar für Kinder und sind immer darauf bedacht, sie zu beschäftigen. Schlüsselqualifikationen wie soziale-und emotionale Intelligenz können sich nur optimal entwickeln, wenn die nötigen Herausforderungen gegeben sind. Konsum allein bietet diese Herausforderungen nicht. Dafür ist es nötig mit Menschen in Kontakt zu treten, Freundschaften bzw. Beziehung zu führen, eine gesunde Streitkultur zu erlernen.

Rituale

  • Schaffen Sie feste Rituale, auf die sich Ihr Kind verlassen kann, z.B. Einschlafrituale

Erklärung

Rituale geben Kindern Sicherheit, da dies für Strukturen sorgt. Sie kennen den Ablauf und dieses macht sie entspannter. Alles in unserem Leben und im Universum folgt bestimmten Rhythmen, die immer wiederkehrend sind. Unser Herzschlag, der Schlaf- Wachrhythmus, der Mondzyklus usw. Rhythmen bzw. Rituale sind wichtige Lebensinhalte, die uns verlässliche Sicherheit geben und uns damit erden.

Therapie

  • Suchen Sie sich alternative Hilfe, um Ihr Kind darin zu unterstützen evtl. verursachte Traumata und Komplexe zu verarbeiten

Erklärung

Kindern fehlt es oft nach langen Testungen und Beschwerden seitens der Pädagogen usw. an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Deshalb ist es enorm wichtig, dies aufzuarbeiten, damit Kinder wieder in Ihre Kraft kommen können. Es sind sehr viele Gefühle die das Kind oft allein nicht ordnen kann und dieses baut nicht nur Ängste auf, sondern blockiert auch. Vor allem wenn Kinder für eine Weile Medikamente konsumiert haben und dadurch „funktioniert“ bzw. die geforderten Leistungen erbracht haben, verlieren sie den Glauben in Ihre Fähigkeiten. Es ist fundamental, dass die Kinder hier begleitet werden und Ihr wahres Ich entfalten können.

1 Elder TE „The importance of relative standards in ADHD diagnoses: evidence based on exact birth dates. J Health Econ. 2010 Sep;29(5):641-56. (Die Wichtigkeit relativer Standards in der ADHS Diagnose)

2   Sinn N. u. Bryan J.: Effect of supplementation with polyunsaturated fatty acids and micronutrients on learning and behavior problems associated with child ADHD, in: J. Dev Behav Pediatr 28, 2007, S. 82-91 doi: 10.1097/01. DBP.0000267558.88457.a5.PMID 17435458; Richardson A.J. Und Montgomery P. The Oxford-Durham study: a rondomized, controlled trial of dietary supplimentation with fatty acids in children with developmental coordination disorder. In: Pediatrics 115,2005, S. 1360-1366 dio: 10.1542/peds. 2004-2164 PMID 15867048; Fröhlich J. u. Döpfner M.:Die Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren- eine wirksame Behandlungsoption? In: Z. Kinder u. Jugendpsychatr Psychother 36, 2008, S. 109-116 doi: 10.1024/1422-4917.36.2.109 PMID 18622940 (Review)

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