Das Geheimnis, Kinder verstehen zu lernen

Kinder sind auf eine großartige und wundervolle Art und Weise Vorbilder für uns Erwachsene. Sie verstehen es oft besser mit ihren Emotionen umzugehen, als der Erwachsene der oft zum Verdrängen neigt. Kinder leben in der Regel ihre Gefühle und verleihen ihnen durch ihr Verhalten Ausdruck. Alles was sie tun oder auch nicht, vermittelt eine Botschaft an uns. Es liegt an uns diese zu entschlüsseln. Zu betonen ist hier, dass nichts getan wird, um uns zu ärgern. Alle Emotionen die Kinder leben sind notwendig. Mit dem Bewusstsein, dass Kinder uns mit ihren Gefühlsausbrüchen nicht ärgern möchten, ist der Umgang mit Sicherheit besser. Es ist vollkommen egal, ob es Wutausbrüche, Neid, Angst, Trauer oder Eifersucht ist. All dies birgt eine Botschaft, die verstanden werden möchte. Kinder haben ein faszinierendes Radar für die wichtigen Personen in Ihrem Leben. Sind diese in Ihrer Gefühlswelt unachtsam, spiegeln sie dies unbewusst, damit der Erwachsene es begreift und daran arbeitet.

Warum ist es wichtig, Kinder zu verstehen?

Es ist von großer Bedeutung Kinder zu verstehen, weil dieses Voraussetzung ist, um dem Kind zu helfen. Vor allem die eigenen Kinder wollen verstanden und gesehen werden. Die eigenen Kinder zeigen und fühlen für die Eltern mit. Kinder können sich der Gefühlswelt der Eltern nicht entziehen, denn sie sind anhängig von der geistigen und körperlichen Gesundheit ihrer Eltern. All die Gefühle, die Eltern nicht fühlen übertragen sich auf die Kinder und bringen diese zum Ausdruck. Wenn Eltern z.B. Gefühle der Wut unterdrücken und sich damit nicht erlauben diese angemessen zu leben, wird das Kind dieses unbewusst übernehmen und die Eltern damit spiegeln. Wutausbrüche triggern (reizen) Menschen in einem hohen Maß, die nicht gelernt haben Ihre Wut zu leben. Die Wutausbrüche sind das Ventil für diese Gefühlsaufladung. Hier wird deutlich, dass Eltern und andere wichtige Bezugspersonen lernen, Ihre eigene Gefühlswelt zu reflektieren und zu verstehen. Das Wort, Gefühl, beschreibt im Grunde schon was zu tun ist. Gefühle möchten gefühlt werden, damit innerer Frieden erfolgen kann. Mutig und voller Weisheit sind Menschen, die sich trauen und erlauben Ihren Gefühlen auf den Grund zu gehen und die eigene Bedürftigkeit zu nähren. Gefühle können Angst auslösen und überwältigend sein, jedoch lohnt sich die Arbeit, denn dieses führt zu Leichtigkeit im Leben. Umso besser der Erwachsene sich und die eigene Gefühlswelt versteht, desto besser versteht dieser das Kind. Wenn dieses nicht gegeben ist, wird das Kind immer wieder die Knöpfe drücken, die Sie zur Weißglut treiben und sie werden unbewusste und triebgesteuerte Entscheidungen treffen. Erträgt z.B. der Erwachsene nicht, wenn ein Kind weint, weil es etwas betrauert. Darf man hier nicht versuchen das Kind mit Süßigkeiten abzulenken, denn das ist kontraproduktiv. Das Kind tut etwas völlig natürliches, es weint sich aus und reguliert sich wieder. Der Erwachsene begleitet im Idealfall verständnisvoll das Kind und steht ihm liebevolle zur Seite. So wie ein Kind lacht, wenn es glücklich ist und Freude ausdrückt, ebenso weint es, wenn es Trauer empfindet. Emotionen die uns im Laufe unseres Lebens begleiten. Daher ist der gesunde Umgang damit fundamental. Verdrängung führt zu einem emotionalen Amoklauf und verschlimmert nur die Symptome. Verarbeitung führt zu Wachstum und zu gesunden sozialen Beziehungen.

Fazit: Lernen Sie sich verstehen und das Verständnis für Ihr Kind wird sich auch entwickeln. Das Geheimnis für Lösungen steckt immer in Ihnen selbst und keiner ist verantwortlich für Ihre Gefühlswelt.

Wie lerne ich es Kinder zu verstehen?

Hier ist es wichtig achtsam und bewusst mit dem eigenen Selbst umzugehen. Nehmen Sie sich Zeit für sich und lernen sie sich kennen. Stellen Sie sich die richtigen Fragen, denn die richtigen Fragen sind maßgebend für gute Antworten. Dies bringt ein glückliches, erfülltes und friedliches Leben mit sich. Dies erfordert Mut, Beharrlichkeit und manchmal professionelle Hilfe.

  • Was triggert mich?
  • Warum triggert es mich?
  • Wovon fühle ich mich emotional bedroht?
  • Warum fühle ich mich von gewissen Gefühlen bedroht?
  • Warum ertrage ich dieses Gefühl nicht?
  • Was braucht das Kind in mir, um Frieden zu finden?
  • Wie kann ich das Kind in mir nähren, um meine innere Mitte zu finden?
  • Welche Gefühle verdränge ich?
  • Wie und wann räume ich Zeit für mich alleine ein, um mich verstehen zu lernen?
  • Wer kann mir dabei helfen?
  • Wer hat das Problem mit der Situation, Ich oder das Kind?

Versteht der Erwachsene sich selbst, wächst das Verständnis für das eigene Kind. So steht einer gesunden Eltern/Kindbeziehung nichts im Weg. Menschen, die sich bewusst mit Ihren Schattenseiten auseinander setzen und diese Schatten liebevoll nähren, sind wenig von Wutausbrüchen usw. getriggert und fühlen sich auch nicht bedroht davon. Emotionen müssen ernst genommen werden, denn alles andere ist respektlos und unwürdig. Gefühle haben eine essentielle Daseinsberechtigung und tragen zu einem gesunden Dasein bei.

Fazit: Lerne dich Selbst verstehen und so verstehst du auch das Kind.

Grundhaltung und Gedankengut

  • Ich bin wertvoll
  • Jedes Individuum ist wertvoll
  • Akzeptanz der Gefühle
  • Es gibt keine unerwünschten Emotionen
  • Alle Gefühle sind richtig und wichtig
  • Emotionale Ausbrüche des Kindes mit Liebe und Verständnis begegnen
  • Das Kind respektvoll begleiten
  • Es gibt keinen falschen Zeitpunkt
  • Hinter dem Verhalten steckt immer eine gute Absicht
  • Emotionen zuzulassen bedeutet inneren Wachstum
  • Bewusst und achtsam durchs Leben gehen
  • Im Regen tanzen und nicht auf die Sonne warten
  • Ich kann nur mich Selbst verändern und nicht andere

Wie wende ich mich meinem Kind in schwierigen Situationen zu?

Auch hier können die richtigen Fragen Wunder bewirken.

  • Fragen Sie, wo das Kind die Emotion z.B. Wut, Angst oder Neid fühlt?
  • Wie fühlt sich die Emotion an?
  • Was für ein Tier wäre dein Gefühl?
  • Was braucht dieses Tier jetzt unbedingt?

Sie begegnen dem Kind auf Augenhöhe und begleiten es auf eine respektvolle Weise. Das Kind wird gesehen und kann mit den eigenen Gefühlen bewusst in Verbindung treten. So entsteht ein geschützter und behüteter Rahmen, der es erlaubt gesund heranwachsen zu dürfen. So nehmen Sie das Kind ernst und schaffen eine Beziehung zu dem Gefühl. Das Kind spürt in sich hinein und bekommt die Möglichkeit dieses Gefühl auf individuelle Weise zu nähren. Es erfährt, dass Gefühle normal und gut sind. So entsteht eine Versöhnung mit der eigenen Gefühlswelt.

Mit unseren eigenen Gedanken sind wir der Schöpfer unserer Emotionen.

Demnach ist es Basis für ein glückliches und erfülltes Leben, dass wir bewusst mit unserem Gedankengut und dem Ursprung umgehen. Machen Sie sich bewusst, dass Sie einzigartig und wertvoll sind. Seien Sie es sich Wert, sich die Hilfe in Anspruch zu nehmen, die Sie gerade brauchen. Psychische und körperliche Gesundheit bedingen einander. Sie können Ihren Kindern nichts vormachen. Ihr Kind spürt jede Form von unwürdigen Leben und wird Ihnen dies in der Regel spiegeln. Begegnen Sie sich selbst und ihrem Kind mit Liebe und Achtsamkeit. Selbstbewusste, aufrichtig liebende Eltern erziehen sanftmütige und liebevolle Menschen. Jeder Mensch hat ein Päckchen zu tragen und jedes Individuum sollte Verantwortung übernehmen und durch Selbstpflege dafür sorgen, dass kein PAKET daraus wird.

Sie sind das Vorbild für das Kind und seien Sie sich bewusst, dass Ihre Gefühle und Handlungen mehr Einfluss auf das Kind haben, als das gesprochene Wort. Führen Sie Ihrem Kind zu Liebe ein würdevolles Leben, damit es Ihr Kind auch tut. Das Geheimnis liegt immer in uns Selbst und keiner ist für unser persönliches Glück verantwortlich.

Dresi

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