Vermeiden Sie diese 6 Fehler, für ein gesundes Gehirn

Das Gehirn ist unglaublich und faszinierend. Die Leistung, die das Gehirn vollbringen kann ist unfassbar und wenn wir uns dieses Bewusst machen, kann dieses nur Dankbarkeit in uns wecken. Das was wir oft für selbstverständlich erachten, erbringt rund um die Uhr eine enorme Leistung. Es besteht aus ca. 100 Milliarden Gehirnzellen und wiegt ca. 1,5 kg. Man könnte das Gehirn auch als Steuerzentrale unseres Körpers bezeichnen. Ohne das Gehirn ist eine Körperfunktion nicht möglich. Mit diesem Wissen sollte klar sein, dass es wichtig ist, dieses Gehirn gesund zu erhalten.

Warum sollte die Gesundheit des Gehirns gefördert werden?

Ist das Gehirn nicht gepflegt, verkümmert dieses und dies bedeutet unter Umständen ein unwürdiges Leben. Das Gehirn steuert unsere gesamten Körperfunktionen und dies ist nur optimal möglich, wenn das Gehirn gesund genährt wird. Die Lebensqualität hängt unmittelbar von der Gesundheit unseres Gehirns ab.

Unruhe bei Kindern

Unruhe bei Kindern beispielsweise kann darauf zurückzuführen sein, dass der Konsum unangemessen ist. Kinder werden nicht unruhig, weil sie jemanden ärgern möchten, sondern, weil sie nicht anders können. Wenn der natürliche Bewegungsdrang nicht ausgelebt wird, staut sich die Energie an, die sich dann ein Ventil sucht und dieses kann dann im Schulalltag störend sein. Kinder brauchen täglich das Spielen im Freien, um ausgeglichen zu sein. Spielen ist die Arbeit der Kinder und hier werden, meiner Meinung nach, die wichtigsten Lernerfahrungen gemacht. Nichts kann das freie Spielen ersetzen. Hier lernen die Kinder sich selbst kennen, erfahren ihre Stärken/Talente und entfalten diese auf verschiedenen Ebenen. Im Spiel mit anderen üben sie sich in verschiedenen Rollen und finden ihre Position in den Bereichen. Im sozialen Austausch lernen Kinder allein Konflikte auszutragen und in Beziehung zu treten. Spielen ist auf so vielfältige Weise, Lernen und Verständnis. Es erweitert den geistigen Horizont und dadurch kann sich die Persönlichkeit entwickeln.

Eltern unruhiger Kinder sollten unbedingt auf die Ernährung achten, denn das falsche Essen kann dazu beitragen, dass Kinder noch unruhiger werden. Das Gehirn benötigt Glukose, jedoch ist es von großer Bedeutung, welche Art von Glukose konsumiert wird. Isst das Kind im Schulalltag gutes Fruchtzucker aus z.B. Obst, Gemüse, Datteln, smoothies usw., ist das Gehirn gut genährt und neigt auch nicht zum „überhitzen“. Der Pausensnack sollte also bedacht und liebevoll zubereitet werden. Damit schafft man eine Basis für ein gelassenes, fröhliches und leistungsfähiges Kind. Weizenmehl beispielsweise kann der Körper nicht so schnell verstoffwechseln und das Gehirn wird dadurch nicht befriedigt. Schlechte Fette sind absolut kontraproduktiv, denn das Fett dient als Ersatzstoff für Zucker. Um diese schlechten Fette zu verdauen wird Adrenalin ausgeschüttet und dieses macht unruhig und aggressiv.

Achtsamer Konsum

Das was konsumiert wird, bestimmt darüber, wie sich der Mensch entwickeln und entfalten kann. Jedes Individuum bestimmt durch die Art der Lebensführung, wie man sich fühlt und entwickelt. Entscheiden Sie sich für ein glückliches und gesundes Leben. Gehen Sie bewusst und achtsam mit der Art Ihres Konsums um und beginnen Sie Ihre Lebensumstände so zu verändern, dass Sie Gesundheitsfördernd sind. Es erfordert manchmal etwas Mut, neue Wege zu gehen, aber es lohnt sich, denn nichts trägt mehr zu innerem Wachstum bei.

Wie fördere ich also die Gesundheit meines Gehirns?

  • Bewegung: Bewegung hält das Gehirn fit, weil es die Durchblutung fördert und damit die Sauerstoffversorgung im Gehirn gewährleistet wird. Darüber hinaus bewirkt Bewegung, dass das Gehirn aktiviert und damit geschult wird. Durch Bewegung werden Erfahrungen gemacht, die das Gehirn fördern.        30 Minuten sportliche Betätigung an drei Tagen in der Woche schützt nicht nur vor Herz-Kreislauferkrankungen, sondern kann auch vor Demenz schützen.                                                            
  • Gehirntraining: Lernen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch förderlich für unser Gehirn. Das Gehirn ist ein Leben lang in der Lage zu lernen und damit zu wachsen. Umso mehr wir lernen, desto mehr synaptische Verbindungen entstehen. Es ist vergleichbar mit einem Muskel, der regelmäßig trainiert wird. Dadurch wird er stärker und besser. Sowohl der Muskel, als auch das Gehirn verkümmern, wenn man diese nicht trainiert. Seien Sie mutig und wagen Sie es neue Wege zu gehen und Ihre Komfortzone zu verlassen. Lernen Sie z.B. ein neues Instrument, Tanzen, belegen eines Fotokurs oder lernen Sie eine neue Sprache. Die Möglichkeiten sind groß und dieses werden Sie feststellen, wenn Sie sich trauen über den Tellerrand zu sehen. Wenn man tatsächlich die Bereitschaft hat etwas umzusetzen bzw. zu verändern, findet man Gründe um dieses auch wirklich zu tun und wenn man nichts verändern möchte, findet man Ausreden. Es ist also eine bewusste Entscheidung für Stillstand oder Entwicklung.
  • Gesundes soziales Umfeld: Menschen sind soziale Wesen oder Rudeltiere und benötigen den Austausch mit anderen. Aus diesem Grund, ist es förderlich, wenn wir neue Kontakte knüpfen und unsere sozialen Kontakte pflegen. Hier kann es auch fruchtbar sein, an der Volkshochschule einen Kurs zu belegen oder eine neue Ausbildung zu starten. Hier lernen Sie Menschen kennen, mit denen Sie ein gemeinsames Ziel haben. Gemeinsame und positive Ziele vereinen Menschen auf eine schöne Art und Weise. Voneinander lernen, Erfahrungen und Erinnerungen austauschen sind unbezahlbar und für das Gehirn fundamentale Nahrung.
  • Gesunde Ernährung: Damit das Gehirn in seiner Funktion uneingeschränkt arbeiten kann ist die Ernährung von großer Bedeutung. Es hat sich herausgestellt, dass eine pflanzliche und mediterrane (Gemüse, Obst, gute Öle z.B. Olivenöl, Nüsse usw.) Ernährung förderlich ist. Vitamine sind Radikalfänger und schützen unsere Nervenzellen vor vorzeitiger Alterung. Gute Öle bilden den Schutzmantel unserer Zellen und sind damit Basis für ein gesundes Gehirn. Forschungen haben gezeigt, dass tierische Proteine Demenz begünstigen können.
  • Ausreichend Schlaf: Im Schlaf reguliert der Mensch und Gelerntes wird verinnerlicht. Alles, was gelernt wird, geht im Schlaf ins Langzeitgedächtnis über. Erlebtes wird verarbeitet und deshalb ist es auch empfehlenswert, eine Nacht, über eine wichtige Entscheidung zu schlafen.
  • Meditation: Achtsamkeits-Meditation trägt nachweislich dazu bei, das Gehirn positiv zu beeinflussen. Mehrere Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Meditation, das Gehirn auf positive Weise umbaut. Bereits nach 8 wöchiger Meditation für 30 Minuten täglich, können die Veränderung festgestellt werden. Im Hippocampus, der Bereich im Gehirn der für unsere Emotionsverarbeitung, Lernen und Gedächtnisleistung steht, hatten sich dann mehr Gehirnzellen gebildet. So erhöhte sich bei den Teilnehmern der Studie Konzentrationsfähigkeit und der Fokus. Zudem veränderte sich die Amygdala, dies ist der Bereich im Gehirn, der zu Verarbeitung von Stress, hohem Blutdruck und der Angst zuständig ist. Die Amygdala verkleinert sich und somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass diese unsere Emotionen negativ beeinflusst. Also steigert Meditation unser Wohlbefinden nachweislich. Festgestellt wurde auch, dass Langzeitmeditation, die Gedächtnisleistung, Achtsamkeit und das Bewusstsein fördert. Zudem wird der Alterungsprozess des Gehirns durch Meditation vorgebeugt.

In diesem Sinne, hören Sie niemals auf, Lernerfahrungen zu machen! Tun sie es doch,  bedeutet es Stillstand und der Mord an die eigene Leidenschaft!

Bleiben Sie gesund

Dresi

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