Was jeder über Depression wissen sollte

Depression ist eine schwerwiegende seelische Erkrankung, die das gesamte Leben beeinträchtigt. Es ist geprägt von dem Gefühl, dass eine dunkle Wolke über dem Leben steht, die alles traurig und trüb wirken lässt. Wenn dieser Zustand anhält ist es dringend notwendig, sich professionelle Hilfe zu holen. Depressionen sollten nicht unterschätzt werden, denn diese können die Lebensqualität immens negativ beeinflussen. Das Leben scheint, in den Augen des Kranken, nicht mehr lebenswert.

Fakten zu Depression

  • Etwa 4% der Bevölkerung leidet an Depressionen
  • Jeder Fünfte erkrankt einmal im Leben an Depressionen
  • Es kann in jedem Lebensalter auftreten
  • Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr
  • Frauen sind doppelt so häufig betroffen
  • Es führt zu anhaltender Konzentration der Stresshormone
  • Chronischer Stress hemmt die Ruhefindung und somit wird das Immunsystem dauerhaft geschwächt
  • Depressionen führen zu frühzeitiger Alterung
  • Auf der DNA hinterlassen Depressionen Spuren (vergleichbar wie Narben, die nach einer Verletzung zurückbleiben)
  • Vitamin D Mangel und Nährstoffmangel kann eine Ursache sein

Zu den Symptomen gehören Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Verlust des Interesses im Allgemeinem, innere Leere, gedrückte Stimmung, Lustlosigkeit, Traurigkeit, Ängste und Phobien.

Diese Symptome sind dann oft begleitet von, Selbstzweifel, Minderwertigkeitskomplexen, Schuldgefühlen, Vorwürfen die gegen die eigene Person gerichtet sind, Konzentrationsschwäche, erhöhtes Schlafbedürfnis bis zu Schlafstörungen, Nervosität und Verlust der Libido. Darüber hinaus kann dieses zu einem endlosen Gedankenkarussell führen, welches quälend ist, da diese nicht zum Seelenfrieden beitragen.

Der Stresspegel ist hoch und dieses schwächt das Immunsystem. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 75% aller Arztbesuche stressbedingt und gilt als „Krankmacher“ Nummer 1. Stress sollte somit keinesfalls unterschätzt werden!

Die natürliche Freude am Leben ist nicht mehr gegeben. Gesellschaftlich haben Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, einen schlechten Stand. Oft müssen diese mit vielen Vorurteilen kämpfen. Äußerlich sehen diese Menschen nicht krank aus und werden beispielsweise als faul oder träge abgestempelt. Jeder Mensch kann im Laufe des Lebens an Depressionen erkranken.

Bei Männern äußern sich Depressionen häufig anders als bei Frauen und Kinder. Männer sind dann eher aggressiv und gereizt. Haben eine geringe Frustrationstoleranz, rauchen und trinken mehr Alkohol.

Depressionen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und zu Suizidgedanken führen, wenn nicht rechtzeitig Hilfe aufgesucht wird.

Zu den körperlichen Symptomen, die mit einer Depression einhergehen können, zählen Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Herz-Kreislaufstörungen, Störung des Magen-Darmtraktes, Kopfschmerzen und chronische Müdigkeit. Diese gehören zu den psychosomatischen Erkrankungen, die keine organische Ursache haben, sondern psychisch bedingt sind. Wenn die Depression erfolgreich behandelt wird, lassen die somatischen Störungen nach.

Zudem können Zwangsgedanken, Halluzinationen, Wahnvorstellungen und Verfolgungswahn bei schweren depressiven Episoden auftreten.

Tipps

  1. Vertrauen fassen und sich einer Bezugsperson mitteilen, von der Sie sich Verstanden fühlen
  2. Unbedingt einen Therapeuten oder Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen
  3. Vitamin D Spiegel bestimmen lassen
  4. Suchen Sie sich professionelle Hilfe, die zu Ihrer Persönlichkeit passt
  5. Wählen Sie immer einen Therapeuten, bei dem das Zwischenmenschliche passt
  6. Ernähren Sie sich Naturbelassen (z.B. keine Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker usw.)
  7. Ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Omega 3 Fettsäuren
  8. Lange Spaziergänge in der Natur, denn Naturverbundenheit bessert nachweislich
  9. Yoga oder ein anderer Sport der zu der eigenen Persönlichkeit passt
  10. Meditation, Autogenes Training oder andere Einspannungstechniken

Es gibt viele Möglichkeiten, um Depressionen die Stirn zu bieten. Für mich ist Hypnose einer der effektivsten Methoden, weil die Ursache der Depression ans Licht gebracht wird und in das Leben integriert wird. Jeder muss für sich individuell entscheiden, ob eine Therapie bei einem Psychiater oder Psychologen das Richtige ist. Die Hauptsache ist, dass Sie Hilfe erhalten die nachhaltig ist. Lassen Sie sich begleiten, denn der Mensch ist ein soziales Wesen und mit der richtigen Begleitung können enorme Kräfte mobilisiert werden. „Gemeinsam ist man Stark.“

Auch Kinder können schon an einer Depression erkranken. Besonders zu den dunklen Jahreszeiten ist es wichtig, wenn Ihr Kind dauerhaft an Trauerzuständen leidet, den Vitamin D Spiegel bestimmen zu lassen. Liegt ein Mangel vor, sollte Vitamin D nach Empfehlung des Therapeuten substituiert werden. Falls es traumatisch bedingt ist, ist es wichtig das Trauma aufzuarbeiten und in das Leben zu integrieren.

Dresi

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