Das schreckliche Geheimnis der Antibabypille

Die Antibabypille ist die beliebteste Verhütungsmethode der Deutschen. 55% der Deutschen verhüten mit der Antibabypille. Die Antibabypille wirkt lediglich zur Schwangerschaftsverhütung und schützt in keiner Weise vor Geschlechtskrankheiten. Vielen pubertierenden Mädchen bzw. jungen Frauen wird die Antibabypille verschrieben, aufgrund von Hautunreinheiten wie z.B. Akne oder Menstruationsbeschwerden wie z.B. Unterleibschmerzen.

Es gibt unterschiedliche Arten von Pillen von unterschiedlichen Herstellern. Die Antibabypille ist verschreibungspflichtig. Zum einen gibt es die Mikropille, diese besteht aus dem künstlich hergestellten Hormon Östrogen und Gestagen. Die Mikropille verhindert zum einen den Eisprung und zum anderen fördert es die Bildung von einer bestimmten Schleimkonsistenz im Gebärmutterhals, so dass es undurchlässig für Spermien wird. Der Zyklus besteht also nur aus unfruchtbaren Tagen. Man könnte es am besten so beschreiben, dass eine Schwangerschaft simuliert wird.

Unterschiede der Mikropille:

1. Einphasenpräparat: Dieses Präparat wird 3 Wochen eingenommen, dann folgt eine einwöchige Pause, in der die Abbruchblutung erfolgt.

2. Einphasenpräparat: Hier wird die Pille 3 Monate eingenommen und es folgt eine Pause von einer Woche, in der die Abbruchblutung erfolgt.

3. Einphasenpräparat: Diese Pille wird durchgehend genommen und es erfolgt keine Abbruchblutung.

4. Zweistufenpräparat: Hier wird der Zyklus imitiert und das Verhältnis der Hormonzusammensetzung verändert sich im Laufe des Zyklus. Die Reihenfolge der Einnahme muss unbedingt eingehalten werden, da der Zyklus imitiert wird und durch falsche Einnahme durcheinander gebracht wird.

5. Dreistufenpräparat: Hier wird der Zyklus ebenfalls imitiert und das Verhältnis der Hormonzusammensetzung verändert sich im Laufe des Zyklus. Die Reihenfolge der Einnahme muss unbedingt eingehalten werden, da der Zyklus imitiert wird und durch falsche Einnahme durcheinander gebracht wird.

Außerdem gibt es die Minipille, die hauptsächlich aus Gestagen besteht. Diese beinhaltet kein Östrogen und wird häufig für stillende Frauen und Frauen mit Endometriose verschrieben. Stillende Mütter belasten dann das Kind nicht mit überflüssigen Hormonen. Bei Frauen mit Endometriose wird die Schleimhautbildung, die durch Östrogenwirkung verstärkt wird, nicht gefördert.

Wie wird die Mirko/Minipille eingenommen wird?

Die erste Einnahme der Mikropille erfolgt am ersten Tag der Regelblutung und muss täglich zur selben Zeit eingenommen werden mit Ausnahme der Pausen. Es gibt Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, deshalb muss dieses unbedingt mit der Gynäkologin bzw. Gynäkologen abgesprochen werden. Dies bedeutet das die Wirkung verstärkt wird oder auch das die Pille unwirksam wird und damit besteht kein Verhütungsschutz. Wird die Einnahme mal vergessen, kann dieses innerhalb von 12 Stunden nachgeholt werden. Bei der Minipille innerhalb von 3 Stunden. Danach erfolgt die Einnahme wie gewohnt. Sollte es öfter vergessen werden, ist auch hier die Verhütung nicht unbedingt gegeben. Bei Durchfall und Erbrechen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Wirksamkeit nicht mehr gewährleistet ist. Die Resorption der meisten Stoffe erfolgen im Darm und dieses kann weder bei Durchfall noch Erbrechen erfolgen. Bei Reisen in anderen Zeitzonen ist die Wirksamkeit ebenfalls bedroht.

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Brustschmerzen bzw. Spannen der Brust, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Gewichtszunahme, sexuelle Unlust, trockene Scheide, Zwischenblutungen, Depressionen, Gereiztheit, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen, Thromboserisiko, Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen/ Schlaganfall, Abnahme der Knochendichte, Zysten an den Eierstöcken. Bei Raucherinnen ist das Thromboserisiko viel höher, da sich die Blutgefäße beim Rauchen verengen.

Was ist beim Absetzen der Pille zu beachten?

Dies sollte in Absprache mit einem Arzt erfolgen, da dieses zu Symptomen führen kann, wenn dies nicht angemessen vollzogen wird. Es kann zu Atemnot, Husten, Kopfschmerzen, Migräne, Sehstörungen, Brustschmerzen und Haarausfall kommen. Jede Frau reagiert erfahrungsgemäß anders auf das Absetzen der Pille, deshalb könnte es sein, dass ich einiges an Symptomen nicht erwähnt habe.

Oft werden Verhütungspräparate verschrieben, ohne die notwendige Aufklärung. Dies halte ich für fahrlässig, denn die Nebenwirkungen, die oft mit einer Wesensveränderung gekoppelt sind, können doch sehr lebensverändernd sein. Diese Veränderung belastet nicht nur die Person selbst, sondern auch das soziale Umfeld. Es werden z.B. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten nicht besprochen und somit nimmt man Medikamente ein, die nicht mit der Pille harmonieren und Schaden anrichten können.

Wenn Sie sich für die Einnahme der Antibabypille entscheiden oder eine andere Verhütungsmethode, dann besprechen Sie dies ausführlich mit Ihrem Arzt/Ärztin:

  • Welche Medikamente nehmen Sie bereits ein?
  • Leiden Sie an Krankheiten?
  • Gibt es psychischen Ballast?
  • Persönliche Neigungen, um die richtige Verhütung auf Sie abzustimmen
  • Klären Sie Nebenwirkungen ab
  • Wenn die Pille einige Zeit (ca. 3 bis 4 Wochen) eingenommen worden ist, dann vereinbaren Sie einen neuen Termin mit Ihrem Arzt, um zu reflektieren, wie die Pille vertragen wird und ob Veränderung erfolgt sind.

Beschäftigen Sie sich ausführlich mit den Inhaltsstoffen und greifen Sie nicht unbedingt zu den neueren Präparaten, weil diese eine moderne Aufmachung haben und/oder in den Prospekten extrem beworben werden.

Ich persönlich halte nichts davon, dass Mädchen in der Pubertät und in einer so wichtigen Entwicklungsphase einer solchen Hormonbelastung auszusetzen. Vor allem halte ich nichts davon, dass die Pille verschrieben wird, Aufgrund von Hautunreinheiten, die auch anders in den Griff bekommen werden können. Die Pubertät ist eine wichtige Phase. Das Mädchen entwickelt sich zu einer Frau und durchlebt bedeutende, emotionale und körperliche Veränderungen. Diese sollten nicht durch die Einnahme von künstlichen Hormonen manipuliert sein. Auch Unterleibschmerzen begründen für mich nicht die Einnahme der Pille, denn auch hierfür gibt es andere Methoden, die nicht so aggressiv sind.

Geht es um die Schwangerschaftsverhütung, ist dies ebenso auf natürlich Weise möglich. Dies erfordert lediglich ein bewusstes Leben, in dem man seinen Körper kennenlernt und weiß, wann die fruchtbaren Tage im Zyklus sind. An diesen Tagen empfiehlt es sich keinen Geschlechtsverkehr zu haben oder einfach mit einem Kondom verhüten. Die Ovulationstests können nicht nur dazu verwendet werden, um Schwanger zu werden, sondern auch als Schwangerschaftsverhütung.

Jede Frau sollte, meiner Meinung nach, Expertin Ihres eigenen Körper sein. Geben Sie die Verantwortung nicht ab. Spüren Sie in sich hinein und lernen Sie sich kennen. Fühlen Sie wie sich Ihre Emotionen und Ihr Körper im Laufe Ihres Zyklus verändert. Nehmen Sie war, wie sich Ihr Ausfluss verändert, wenn Ihr Zyklus die einzelnen Phasen durchläuft. Dies macht die hormonelle Verhütung unnötig. Lassen Sie sich nicht von Ängsten leiten und haben Sie Vertrauen in sich und Ihrem Körper. Die Gesundheit ist ein kostbares Gut und sollte nicht unüberlegt riskiert werden. Sollten Sie sich trotz dessen für eine hormonelle Verhütung entscheiden, dann nur mit einem ausführlichem Aufklärungsgespräch mit Ihrer Gynokologin-/en. Alle Rahmenbedingungen, Risiken und Nebenwirkungen sollten verständlich aufgeklärt werden, denn es handelt sich hier um den einzigen Körper den Sie haben und dieser ist nicht austauschbar.

Eine dänische Studie aus dem Jahr 2016 mit 1.000.000 Frauen, die die Antibabypille als Verhütungsmethode nutzten, hat gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit an Depressionen zu erkranken 70 mal höher ist. Im Alter von 15 bis 19 Jahren steigt das Risiko und die Wahrscheinlichkeit liegt bei 120 mal häufiger.

Es ist erschreckend, wenn man sich vor Augen hält, was für ein „Haufen“ Pillen man im Laufe seines Lebens konsumiert hat.

Suchen Sie sich den richtigen Ansprechpartner und lassen Sie sich professionell und angemessen helfen!

Dresi

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