Die Macht der Omega3 Fettsäuren und wie sie funktionieren!

Viele wissen, dass es unterschiedliche Fette gibt und diese sich in der Qualität unterscheiden. Es gibt „gute Fette“ und „schlechte Fette“. In unserer Überflussgesellschaft könnte man auch sagen, dass es Fette gibt, die krank machen können und Fette gibt, die essentiell für ein gesundes Leben sind. Omega 3 Fettsäuren gehören zu den „guten Fetten“ und sind fundamental für den gesunden Organismus. Eine Studie von Prof. Michael Crowford vom Institute of Brain Chemistry weist auf z.B. das Omega3 Fettsäuren bereits im Mutterleib das Sehvermögen und die Intelligenz des Embryos beeinflusst. Zudem hat es viele andere Vorteile, die ich im weiteren erläutern werde. Ich nehme eine große Verunsicherung in Bezug auf die Ernährung bzw. Nährstoffe wahr und diesem möchte ich gern entgegenwirken. Denn nur wenn man weiß, was tatsächlich gebraucht wird, kann man das Essen bewusst darauf ausrichten, dass diese gesundheitsfördernd sind.

Gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

Fettsäuren sind mit Wasserstoffatomen und Kohlenstoffatomen aufgebaut. Wenn bei den Fettsäuren alle Kohlenstoffatome mit Wasserstoffatomen gesättigt sind, so nennt man diese „gesättigte Fettsäuren“. Gesättigte Fettsäuren können einen Einfluss auf unseren Cholesterinspiegel haben. Sie können den Cholesterinspiegel erhöhen und haben so einen negativen Einfluss auf die Gesundheit. Daraus kann arteriosklerotische Veränderungen resultieren. Diese verengen die Blutgefäße und aus diesen Gründen, sollten diese nur in geringen Mengen konsumiert werden. Gesättigte Fettsäuren sind meist tierischen Ursprungs. Unter anderem auch in Schmalz, Sahne, Hartkäse, Butter, Palmfett, Fleisch und Wurst.

Ungesättigte Fettsäuren sind mindestens zwei benachbarte Kohlenstoffatome durch Doppelbindungen zusammen. Hier unterscheidet man unter „einfach ungesättigte Fettsäuren“ und „mehrfach ungesättigte Fettsäuren“. Die „einfach ungesättigten Fettsäuren“ kommen z.B. in Olivenöl, Sesamöl, Avocado, Erdnussöl und Rapsöl vor.

Bei den „mehrfach ungesättigten Fettsäuren“ gibt es mehrere dieser Doppelbindungen. Einige dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören zu den essentiellen und diese sind also lebensnotwendig. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Die „mehrfach ungesättigten Fettsäuren“ kommen z.B. in Nüssen, Maiskeimöl, Kürbiskernöl, Distelöl, Sojaöl, Haselnussöl, Saaten, Leinöl, Mandelöl vor.

Was sind Omega3 Fettsäuren?

Omega3 Fettsäuren gehört der Gruppe der ungesättigten Fettsäuren an und damit gehören sie zu den langkettigen Fettsäuren. Sie werden auch „essentielle Fettsäuren“ genannt, weil diese lebensnotwendig sind. Diese „essentiellen Fettsäuren“ kann der Organismus nicht aus anderen Nährstoffen synthetisieren. Die bewusste Aufnahme von Omega3 Fettsäuren ist deshalb so wichtig, da diese in der heutigen Ernährungsweise deutlich zu kurz kommt.

Was gehört zu den wichtigsten Omega3 Fettsäuren?

Alpha-Linolsäur(ALA) sind dreifach gesättigte Fettsäuren und kommen z.B. in Leinöl, Rapsöl und Walnussöl vor.

Eicosapentaensäure(EPA) sind fünffach ungesättigte Fettsäuren und kommen Beispielsweise in Fisch wie Makrele, Hering oder Lachs vor.

Docosahexaensäure(DHA) sind sechsfach ungesättigte Fettsäuren aus Fischöl und einigen Algenarten.

Welche Lebensmittel enthalten Omega3 Fettsäuren?

Hauptsächlich befindet sich Omega3 in Fisch und Pflanzenölen (Leinsamenöl, Rapsöl, Sojaöl). Hier sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass eine ausreichende Versorgung gewährleistet wird.

Warum benötigt der Organismus Omega3 Fettsäuren?

Omega3 ist an verschiedenen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Zudem hat es eine verjüngende Wirkung, denn es schützt die Telomere an unseren Chromosomen. Telomere bilden eine „Schutzkappe“ um unsere Chromosomen und schützen somit unsere Zellen. Da der Organismus eine „Zellanhäufung“ ist, wird deutlich, wie wichtig es ist ausreichend Omega3 Fettsäuren zu sich zu nehmen. Desweiteren sind Omega3 Fettsäuren essentiell für die Hormonproduktion, Zellstoffwechsel, Eiweißsynthese, für die körpereigene Abwehrzellen und für den Stoffwechsel der Gelenkflüssigkeit. Außerdem ist es wichtig für das Gehirn, da das Gehirn zum größten Teil aus Fett besteht. Auch wirken Omega3 Fettsäuren entzündungshemmend. Hier wird deutlich, dass Omega3 Fettsäuren wichtig sind für unsere Gesundheit, da diese das biochemische Gleichgewicht in Waage halten.

Omega3 Fettsäuren wirken auf:

  • Hormonproduktion
  • Zellatmung
  • Zellstoffwechsel
  • Eiweißsynthese
  • Bronchenerweiterung
  • Sauerstoffoptimierung der Organe
  • Blutgefäßerweiterung
  • Schutz vor Arteriossklerode
  • Immunabwehr
  • Leistungsfähigkeit
  • fördert den Stoffwechsel der Gelenkflüssigkeit
  • Entzündungshemmend
  • Schutz der Telomere vor Verkürzung

Lebenswichtige Funktion von Fetten

Isolierung: Das Unterhautfettgewebe schützt den Körper vor Kälte.

Schutz: Die inneren Organe werden vom Baufett vor mechanischen Einflüssen geschützt.

Bau: Der Aufbau von Zellmembranen ist durch die Beteiligung von Fett möglich.

Aufbau: Bereitstellung der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.

Empfohlene Verhältnisse der Fettsäuren

Ernährungswissenschaftler empfehlen:

1/3 tierischer Herkunft z.B. aus Milchprodukten

1/3 einfach ungesättigte Fettsäuren z.B. aus Olivenöl

1/3 mehrfach ungesättigte Fettsäuren z.B. Fisch, Walnussöl

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass man gut auf die tierischen Fette verzichten kann. Wenn Jemand diese braucht, kann man bevorzugt Ziegenmilchprodukte wählen. Um das Verhältnis zwischen den Fettsäuren aufrecht zu erhalten, sollte bewusst gegessen werden. Hier ist wichtig, dass auf die Qualität der Öle viel Wert gelegt wird.

Wie ist der Bedarf an Omega3 Fettsäuren?

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0,5% der Gesamtenergie in Form von Omega3 Fettsäuren zu konsumieren.

Dieser Blog vermittelt lediglich einen kleinen Einblick und wird dem Ausmaß der Wirkungsbereiche nicht gerecht. Es ist sagenhaft und bewundernswert, wie Körperfunktionen und chemische Reaktionen perfekt synchronisiert sind, wenn dieser gut versorgt ist. Ein perfektes Zusammenspiel. Nähren Sie Ihren Körper und füllen Sie nicht einfach unbedacht Ihren Magen. Denn durch eine ungesunde Ernährung verhungert Ihr Organismus mit vollem Magen.

Dresi

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